Visible as F#@K × Lars Fahrplan nach dem Call Stand 21.08.2026

Was gilt, was fehlt, wer was macht.

Destillat aus dem Zwei-Stunden-Call vom 21. August, gegengeprüft. Nur was durch das Gespräch gedeckt ist — kein Wunschzettel.

12 Entscheidungen 6 offene Punkte 14 Aufgaben verteilt 6 Zukunftsechos
01 · Beschlossen

Das gilt ab jetzt.

Jede Zeile mit dem Satz belegt, der sie im Gespräch trägt.

Die Zusammenarbeit läuft ab sofort, die Einigung folgt nach
Nima: „dass wir ohne eine Einigung zu finden schon starten … ich weiß, wir werden uns einig." · Anton: „Es hat schon begonnen."
Lars ist all in — einzige Ausnahme bleibt die Drohnenreinigung
Lars: „Ja, ich bin all in."
Rechnungsweg: Lars stellt an visible as f#@k, die an den Endkunden
Anton: „Es läuft über uns, du stellst uns eine Rechnung. Besonders am Anfang."
Website-Preis sinkt von 97 auf 47 € im Monat, Lars bekommt einen Anteil
Anton: „Wir haben jetzt gesagt, wir gehen runter auf 47, dann kriegst du von jedem Kunden Prozentsatz XY." — der Prozentsatz selbst blieb offen.
Die Ausbildungs-Idee wird vertagt, kein vierter Strang
Anton: „Gar nicht erst öffnen dieses Fass. Lass uns wirklich lean bleiben."
Neue Priorität: Instagram-Lead-Automation vor dem Website-Motor
Anton: „Wir haben einen anderen Use Case … der in der Theorie mehr Priorität hat" · „dass die Prio da super super hoch ist". Anton stellt das Android-Handy.
Zeitmessung wird die Grundlage der Preise
Lars schlägt vor, die Human-in-the-Loop-Zeit zu stoppen. Anton: „Genau. Auf jeden Fall, das sollten wir machen."
Kosten-Baseline steht: rund 200 € im Monat pro Kundenaccount
Anton: „Fixkosten … roundabout 200." Server 25–30 plus Modellzugang.
Rollenbild: Nima macht Sales, Lars ist der KI-Kopf
Anton: „Ich würde mir wünschen, dass du eigentlich unser KI-Boss bist." — Wunschbild, keine Vereinbarung.
Alle Altdaten kommen ins gemeinsame Wissenssystem
Anton: „Alles extrahieren, alles reinschmeißen." Zugang für beide über Telegram.
Zulieferungen zugesagt: GHL-Zugang, Akquise-Domain, Meta-Verifizierung
Anton: „heute direkt" — zugesagt am 21.08.
Lars ist ab sofort eine Woche im Urlaub, beide haben das akzeptiert
Im Gespräch angekündigt und unwidersprochen geblieben. Der Zwei-Wochen-Horizont rechnet damit.
02 · Ungeklärt

Was blockiert, solange es offen ist.

Alle Zahlen — Prozente, Setup-Preise, Nimas Schlüssel
Anton im Call: „Ich kann dir zu allem jetzt noch nichts sagen."
Blockiert: jedes Angebot an Endkunden. Eine Zahl ohne Absender ist keine Zahl.
Lars' Zahlenpaket: echte Kosten plus Arbeitszeit
Ausdrücklich angefordert: „Wichtig sind die Zahlen einmal von deiner Seite."
Blockiert: die Einigung, die Anton und Nima untereinander vorbereiten wollen. Ohne diese Zahlen bauen sie ohne Lars.
Verkaufsfreigabe — was ab sofort versprochen werden darf
War als Frage vorbereitet und wurde im Gespräch übersprungen.
Blockiert nichts, erzeugt aber Risiko: es wird verkauft, ohne dass die Grenze gezogen ist.
Die Instagram-Automation ist behauptet, nicht bewiesen
Lars im Call: „Ich bin da nur noch nicht drin gewesen bisher, aber ich weiß, dass es funktioniert."
Blockiert: die neue Top-Priorität. Und sie hängt zusätzlich an der Handy-Übergabe.
Der Website-Serienbeweis braucht zwei bis drei Betriebe
Seit dem 14.08. angefragt, nie terminiert.
Blockiert: aus einem Prototyp wird ohne sie nie eine Serie.
Die Firmen- und Steuerkonstruktion wurde nur angerissen
Ein deutscher Einzelunternehmer rechnet gegenüber einer US-Gesellschaft ab.
Blockiert: nichts sofort — kostet aber rückwirkend, wenn es falsch läuft.
03 · Verteilt

Wer macht was, und woran man es erkennt.

Priorität 1 ist blau. Jede Aufgabe hat ein Kriterium, das man abhaken kann — damit „erledigt" nicht Auslegungssache ist.

Larsbaut
1
Das Zahlenpaket rausgeben
Kosten je System, Setup-Aufwand, eigener Anteil. Nötig, weil Anton und Nima sonst ihre Einigung ohne diese Zahlen bauen und Lars nur noch reagieren kann.
Erledigt, wenn: schriftlich bei beiden — vor ihrem Beteiligungs-Gespräch oder mit klarer Ansage „nach dem Urlaub, am Tag X"
2
Protokoll und Parkplatz-Liste an beide schicken
Im Call zugesagt: „damit wir in vier Wochen einig sind, was wir heute beschlossen haben". Ohne Versand ist die Aufnahme nur Lars' Gedächtnis.
Erledigt, wenn: Dokument verschickt und von beiden bestätigt
3
Telegram-Bot für Anton und Nima scharf schalten
Beide haben ausdrücklich darum gebeten. Zugang zum gemeinsamen Wissenssystem läuft darüber.
Erledigt, wenn: beide haben /start gedrückt und eine echte Antwort bekommen
4
Ablageordner für den Datendump bereitstellen
Beide haben zugesagt, ihren gesamten Bestand zu liefern. Ohne Ordner passiert nichts.
Erledigt, wenn: Link bei beiden, erster Dump liegt drin und ist per Frage wiederauffindbar
5
Instagram-Automation zuerst auf einem Wegwerf-Account testen
Sie ist noch nie gebaut worden. Die Hauptaccounts sind laut Anton ein Asset mit Jahren Arbeit drin.
Erledigt, wenn: eine Nachrichten-Sequenz läuft über mehrere Tage ohne Sperre — erst danach eine Aussage über die echten Accounts
6
Content-Agent Woche 1 starten
Format-Architektur festzurren. Startet erst, wenn Antons Texte da sind.
Erledigt, wenn: Asset-Typen schriftlich festgelegt und abgenommen
Antonverkauft
1
Beteiligungs- und Preisvorschlag mit Nima fixieren
Das Abstimmungsgespräch war für denselben Abend verabredet. Alles andere hängt davon ab.
Erledigt, wenn: konkrete Prozente und Setup-Logik schriftlich bei Lars
2
Das Android-Handy an Lars geben
Liegt laut eigener Aussage ohnehin rum. Die neue Top-Priorität hängt daran.
Erledigt, wenn: Handy bei Lars, Testaccount eingeloggt
3
Das Zulieferpaket liefern
GHL-Zugang, Akquise-Domain, Meta-Verifizierung, zwei bis drei Longform-Texte samt Format-Architektur, zwei bis drei Betriebe für den Serienbeweis. Am 21.08. für „heute direkt" zugesagt.
Erledigt, wenn: jeder Punkt als Zugang oder Datei bei Lars angekommen ist
4
Die Verkaufslinie einhalten
Bis zur Einigung nur die bezahlte Analyse anbieten, keine Paketpreise und keine Startdaten.
Erledigt, wenn: erste Analyse-Anfrage vorliegt und kein großes Paket versprochen wurde
5
Steuerliche Konstruktion klären lassen
Wer ist Vertragspartner des Endkunden, wie läuft die Rechnung über die Landesgrenze.
Erledigt, wenn: schriftliche Auskunft vom Steuerberater vorliegt
Nimaakquiriert
1
Aus der Traumvorstellung eine Spezifikation machen
Zielkriterien, Sequenzlogik, Fallbacks — seine eigenen Anforderungen aus dem Call, aber als Dokument statt als Erzählung.
Erledigt, wenn: Lars daraus bauen kann, ohne nachzufragen
2
Mit Anton den Rahmen festzurren
Seine eigene Formulierung: „was sind wir bereit abzugeben".
Erledigt, wenn: gemeinsamer Vorschlag steht — siehe Antons Aufgabe 1
3
Den alten Kundenstamm hochladen
Je mehr Bestand im System liegt, desto brauchbarer werden die Verbindungen.
Erledigt, wenn: Dateien im Ordner liegen
4
Ein bis zwei fertige Songs an Lars
Für den Musikvideo-Testlauf. Bewusst als Test, nicht als vierter Arbeitsstrang.
Erledigt, wenn: Dateien bei Lars
04 · Zeitachse

Was realistisch steht.

2 Wochendavon eine Woche Urlaub
  • Zugänge, Handy und Datendump sind übergeben.
  • Beteiligungsvorschlag liegt vor.
  • Telegram-Bot läuft für alle drei.
  • Lars' Zahlenpaket ist raus.
  • Keine neuen Systeme. Wer mehr erwartet, hat den Urlaub vergessen.
6 Wochendie Einigung oder nie
  • Pricing-Einigung steht — passiert sie hier nicht, passiert sie gar nicht.
  • Content-Agent im Kunde-1-Fahrplan, sofern die Zulieferung früh kam.
  • Instagram-Test hat ein Ergebnis: geht oder geht nicht.
  • Website-Serienbeweis mit zwei bis drei Betrieben.
3 Monatewas tragfähig ist
  • Ein bis drei zahlende Kunden über den Analyse-Einstieg.
  • Entscheidung, ob die Instagram-Automation ein Produkt wird oder am Sperr-Risiko scheitert.
  • Das Wissenssystem im Alltagsbetrieb.
Eine Zahl aus dem Call, die nicht gedeckt ist: zehn bis fünfzehn Kunden in zwei bis drei Monaten. Es gibt Stand heute keinen einzigen benannten Kunden und keine Preise. Die Zahl ist ein Wunsch, kein Plan — und sie steht im selben Gespräch neben der Beobachtung, dass im Markt gerade wenig Geld sitzt.
05 · Zukunftsechos

Was heute angelegt wurde und später zurückkommt.

Signale aus dem Gespräch, die auf später zeigen. Auch die unbequemen.

Arbeit auf Vorschuss, ohne dass Zahlen stehen
Nima: „dass wir ohne eine Einigung zu finden schon starten" · Anton: „Es hat schon begonnen."
Genau dieses Muster ist bei Anton schon einmal geplatzt — mit den Partnern davor, an genau der Prozentfrage. Damit es sich nicht wiederholt: Zahlenpaket und schriftlicher Rahmen binnen zwei Wochen. Ohne Rahmen keine Kundenschicht für Kunde 1.
Wem gehört das Gebaute?
Der Rechnungsweg läuft über die Firma, das Produkt ist der Server — aber Eigentum und Kundenzugang sind ungeklärt.
In drei Monaten heißt die Frage: Wem gehört der Code, wenn es kracht? Heute: eine Eigentumsklausel und Einsicht in die Endkundenverträge, bevor Kunde 1 startet.
Das Sperr-Risiko der Hauptaccounts
Anton: „Die Accounts sind halt auch ein Asset … 14.000 Abonnenten aufgebaut über Jahre." Dagegen: die Automation ist noch nie gebaut worden.
Wenn ein Hauptaccount fliegt, ist der Schuldige schnell gefunden — der Techniker. Heute: nur Wegwerf-Accounts, schriftliches Risiko-Einverständnis, Hauptaccounts zuletzt.
Kennzeichnung und geklonte Stimmen
Im Call fiel sinngemäß, man würde KI-Inhalte einfach nicht kennzeichnen. Dazu eine geklonte Stimme ohne vorliegende Einwilligung.
Die Transparenzpflichten für synthetische Inhalte werden schärfer — und das Verkaufsversprechen lautet ausgerechnet „wir erfinden nichts dazu". Heute: Kennzeichnungs-Regel pro Kanal festlegen, Stimmklone nur mit schriftlicher Einwilligung. Sonst frisst das Echo den eigenen Vertrauensvorsprung.
Die Parkplatz-Regel hat nicht gehalten
In einem Call kamen dazu: Instagram-Automation (sofort Top-Prio), Android als verlängerter Arm, KI-Influencer, Musikvideos, Server-Upsell — während die eigene Frage nach der Verkaufsfreigabe unbeantwortet blieb.
Beim nächsten Mal: zuerst die offene Frage abräumen, dann höchstens ein Parkplatz-Punkt. Die Regel war gut, sie wurde nur nicht durchgesetzt.
Erwartungen sind auf Magie kalibriert
„Bei dir könnte das schon nächste Woche fertig sein" · „er setzt alles um, was ihm gesagt wird" — gegen Lars' eigenen Satz, der im Call unterging: „Ein Agent, dessen Entwürfe der Kunde ohne Umschreiben benutzt, braucht die Schleifen."
Wer die Schleifen-Wahrheit nicht in die Vereinbarung schreibt, ist in drei Monaten Engpass und Sündenbock zugleich. Heute: Lieferzeiten je Strang schriftlich festhalten.
06 · Nicht besprochen

Fünf Dinge, die gefehlt haben.

Sortiert nach dem, was am teuersten wird, wenn es offen bleibt.

#Was fehltWarum es teuer wird
1Eigentum an Code, Prompt-Bibliotheken, Zugängen und dem Wissenssystem Mit keinem Wort berührt — bei einem Geschäftsmodell, dessen Kernsatz „Besitz der Infrastruktur" lautet.
2Rechtsrahmen gegenüber Endkunden Kaltakquise per Mail braucht auch im B2B mehr als guten Willen. Dazu: wer haftet, wenn ein Entwurf beim Kunden Schaden anrichtet.
3Verkaufsfreigabe und Preis der bezahlten Analyse War vorbereitet, wurde übersprungen. Folge: es wird nach Gefühl verkauft, halten muss es der, der baut.
4Exklusivität und das Bestandsgeschäft „All in" wurde gesagt, aber nie definiert. Der erste Überschneidungsfall wird zum Vertrauensbruch, weil nie geregelt.
5Kein einziger konkreter Erstkunde benannt Sechs Wochen für Kunde 1 — ohne Adresse ist das ein Datum ohne Ziel.
Vier davon sind in einem Gespräch zu klären.