Destillat aus dem Zwei-Stunden-Call vom 21. August, gegengeprüft. Nur was durch das Gespräch gedeckt ist — kein Wunschzettel.
Jede Zeile mit dem Satz belegt, der sie im Gespräch trägt.
Priorität 1 ist blau. Jede Aufgabe hat ein Kriterium, das man abhaken kann — damit „erledigt" nicht Auslegungssache ist.
Signale aus dem Gespräch, die auf später zeigen. Auch die unbequemen.
Sortiert nach dem, was am teuersten wird, wenn es offen bleibt.
| # | Was fehlt | Warum es teuer wird |
|---|---|---|
| 1 | Eigentum an Code, Prompt-Bibliotheken, Zugängen und dem Wissenssystem | Mit keinem Wort berührt — bei einem Geschäftsmodell, dessen Kernsatz „Besitz der Infrastruktur" lautet. |
| 2 | Rechtsrahmen gegenüber Endkunden | Kaltakquise per Mail braucht auch im B2B mehr als guten Willen. Dazu: wer haftet, wenn ein Entwurf beim Kunden Schaden anrichtet. |
| 3 | Verkaufsfreigabe und Preis der bezahlten Analyse | War vorbereitet, wurde übersprungen. Folge: es wird nach Gefühl verkauft, halten muss es der, der baut. |
| 4 | Exklusivität und das Bestandsgeschäft | „All in" wurde gesagt, aber nie definiert. Der erste Überschneidungsfall wird zum Vertrauensbruch, weil nie geregelt. |
| 5 | Kein einziger konkreter Erstkunde benannt | Sechs Wochen für Kunde 1 — ohne Adresse ist das ein Datum ohne Ziel. |